Selbst durchgeführter Umzug, der gründlich schief ging (Teil 1)

Angespornt durch den Erfahrungsbericht von Silvia P. hat uns diesmal Veronique L. ihre Erlebnisse mit einem selbst durchgeführten Umzug geschildert. Bei der Geschichte weiß man manchmal nicht, ob man lachen oder weinen soll. Liebe Veronique, danke für die detaillierte Schilderung, wenn wieder ein Umzug anstatt, führen wir diesen gerne für dich durch und du bekommst einen Sonderrabatt!

Veronique möchte den Umzug auf eigene Faust durchführen

Umzug selbst durchführenVeronique: „Wenn ich an meinen Umzug im letzten Sommer denke, dreht sich mir immer noch der Magen um. An sich keine große Sache, dachte ich. Ich hatte eine schicke Wohnung in zentraler Lage gefunden, die meinem Budget entsprach und nach der ich lange gesucht hatte. Obwohl ein Umzug sicherlich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört, freute ich mich darauf, endlich mein neues Heim beziehen zu können. Vor lauter Übermut machte ich mir wenig Gedanken über die Organisation. Ein paar Freunde fragen, ob sie beim Umzug helfen, einen Sprinter mieten und mein Hab und Gut von A nach B fahren. So dachte ich jedenfalls. Einen Umzugsservice zu beauftragen kam mir gar nicht in den Sinn, obwohl mir einige Leute dazu rieten. Wozu sollte das gut sein? Ein paar kräftige Kerle, die anpacken können, finde ich auch selbst.

Probleme mit der Autovermietung

Doch der Umzug schien schon von Beginn an unter keinem guten Stern zu stehen. Zunächst gab es Probleme mit dem gemieteten Sprinter. „Leider können wir Ihnen den Wagen doch nicht wie vereinbart um 8.30 Uhr zur Verfügung stellen. Frühestens 15 Uhr wäre möglich.“ hieß es bei der Autovermietung. Das fand ich natürlich sehr amüsant. Mein Umzug ließ sich aber leider nicht auf die Abend- und Nachtstunden verschieben! Nachdem ich fast sauer wurde – ich hatte meine Freunde schließlich um 9.30 Uhr zu mir beordert und musste um die Zeit mit dem Auto zu Hause sein – teilte mir die nette Dame am Schalter mit, dass ich nun doch einen Sprinter haben könne, da ein anderer Kunde abgesprungen sei. Geht doch! Ein Umzugsservice ist wirklich völlig unnötig, dachte ich noch. Leider war der Wagen etwas kleiner als der, den ich vorgesehen hatte, aber besser als nichts war er allemal. Da ich nicht so wahnsinnig viele Sachen besaß und die großen Schränke bereits in Einzelteile zerlegt waren, sollte das schon gehen.

privater Umzugshelfer ist plötzlich krank

Doch das nächste Pech ließ nicht lang auf sich warten. Ein Freund von mir, den ich fest für den Umzug eingeplant hatte, lag mit Grippe im Bett und versuchte mir am Telefon zwischen einigen Hustenanfällen zu erklären, dass er leider für heute ausfiel. Perfekt! Ich hatte natürlich nicht 20 Freunde bestellt, sondern nur so viele, wie ich benötigte. An Ersatzmänner habe ich nicht gedacht. Na gut, es muss auch so gehen, dachte ich. Bei einem Umzugsservice kann auch mal einer ausfallen.

Koordinationsschwierigkeiten beim Einladen des Umzugsguts

Nachdem alle nacheinander eingetrudelt waren – einige natürlich mit Verspätung -, konnte es um 10.30 Uhr endlich losgehen. Wie die Ameisen liefen alle durcheinander die Treppen auf und ab und nahmen dabei mit, was ihnen in die Finger kam. Vage versuchte ich, Anweisungen zu geben, allerdings schien mir niemand zuzuhören. Was solls, ich hatte mir um die Organisation ohnehin kaum Gedanken gemacht und es waren alle alt genug, das selber zu meistern. Dafür braucht man nicht sofort einen Umzugsservice. Zwischendurch war ich damit beschäftigt, dem Ein oder Anderen Dinge mit den Worten „Halt, das brauche ich noch hier“ zu entreißen und zu verhindern, dass Leitern oder Werkzeuge voreilig in den Tiefen des Transporters verschwanden.

Die Wohnung leerte sich in rasantem Tempo und ich beschloss, am Wagen nach dem Rechten zu sehen. Als ich unten ankam, standen alle meine Sachen wahllos gestapelt auf dem Gehsteig. „Wieso räumt das denn keiner in den Sprinter?“ wollte ich wissen. „Ja uns hat ja keiner gesagt, wie wir das rein tun sollen.“ erhielt ich als Antwort. Daraufhin bestimmte ich einen Zuständigen, der sich darum kümmern sollte. Es war halt kein Umzugsservice, die Leute mussten erstmal lernen.

Mit der Zeit füllte sich nun auch endlich der Wagen, auch wenn eher wahllos hinein gepackt anstatt sinnvoll eingeräumt wurde. Obwohl mir der Transporter zuvor groß genug vorkam, schien er kaum Volumen für mein Hab und Gut zu besitzen. Es waren eben keine Profis am Werk und ein Umzugsservice hätte das vermutlich besser geregelt.

Möbel werden beschädigt

Plötzlich klirrte es. „Ups, das war wohl dein Glastisch…sorry!“ bekam ich zu hören.“

Wie es weitergeht und wie die Geschichte ausgeht, erfährt man im 2. Teil von Veroniques Erlebnisbericht.


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